Deutscher Nachbarschaftspreis – wir sind nominiert!

Unser Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ wurde aus mehreren hundert Einreichungen für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2022 nominiert. Der Preis wurde von der nebenan.de Stiftung ins Leben gerufen, um nachbarschaftliches Engagement auszuzeichnen. Wir zählen damit zu den insgesamt 94 deutschlandweit nominierten Projekten. Die Nominierung zeigt, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind und nachweislich einen wichtigen Beitrag für unsere Nachbarschaft leisten. Darauf sind wir stolz!

Mit der Nominierung haben wir nun die Chance auf einen der 16 Landespreise der Bundesländer oder sogar einen der fünf Themenpreise in den Kategorien Generationen, Kultur & Sport, Nachhaltigkeit, Öffentlicher Raum und Vielfalt.

Wie geht es weiter?

Anfang September wählen unabhängige Expert:innenjurys die 16 Landessieger- und 5 Themensiegerprojekte aus, welche Preisgelder von je 2.000 bzw. 5.000 Euro erhalten. Am 5. Oktober werden die 16 Landessieger:innen des Deutschen Nachbarschaftspreises auf der Website bekannt gegeben. Die fünf Siegerprojekte in den Themenkategorien werden im Zuge einer festlichen Preisverleihung am 17. November 2022 bekannt gegeben.

Weitere Infos zu den Nominierung: https://www.nachbarschaftspreis.de/

Landesjugendring NRW: Rechtsextremismus in Steele

Die „Steeler Jungs“ bedrohen wieder junge Menschen, rufen vor der „Sportsbar 300“ rechtsextreme Parolen und pöbeln Teilnehmende eines Seminars im Grend an. Die Polizei wird verständigt, kommt jedoch erst Stunden später vorbei. Der Landesjugendring NRW fordert in einem offenen Brief an Innenminister Reul und Oberbürgermeister Kufen konsequentes Vorgehen:

„Wir fordern vom Innenministerium

  • lückenlos aufzuklären, warum die Polizei erst mehr als zwei Stunden nach Absetzen des Notrufes gekommen ist.
  • dafür Sorge zu tragen, dass die Polizei bei derlei Gefahrenlage stets umgehend reagiert – in Essen und überall!
  • in der Polizei Essen offensichtlich vorhandene Missstände umgehend abzustellen.
  • mit Angeboten politischer Bildung und Prävention jeglichen rechtspopulistischen Tendenzen entgegenzuwirken.

Wir fordern von der Stadt Essen

  • sichere Räume in der Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen. Dies kann nur gelingen, indem konsequent gegen rechtsextreme Strukturen in Essen vorgegangen wird.
  • alles in ihrer Macht stehende zu tun, Räume, von denen rassistische Gewalt ausgeht, wie die Sportsbar 300, zu verbieten.
  • Initiativen, die sich für eine vielfältige Gesellschaft einsetzen, uneingeschränkt zu unterstützen.“*

(*Zitat aus dem offen Brief)

Den gesamten Text „Offener Brief Gemeinsam gegen Rassismus“ gibt es hier: https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2022/07/Offener-Brief-LJR-NRW-Gemeinsam-gegen-Rassismus_2.pdf

Die Stadt Essen reagierte mit einer Stellungnahme, die hier nachzulesen ist: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1473171.de.html

Ein Antwortschreiben des Beigeordneten Christian Kromberg (Geschäftsbereichsvorstand Ordnungsamt) ist hier nachzulesen: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/newsletter_5/sonstiges_1/2022_07_29_Antwortschreiben_Offener_Brief_Landesjugendring_NRW.pdf

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ widerspricht der Stellungnahme der Stadt Essen mit deutlichen Worten: https://essq.de/index.php/2022/08/07/essen-stellt-sich-quer-widerspricht-staedtischer-selbstbeweihraeucherung-deutlich/