Wir sind mit dem deutschen Nachbarschaftspreis ausgezeichnet

Das Bürgerbündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt!“ wurde von der Stiftung „Nebenan.de“ mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis in der Kategorie „Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Verleihung fand in einem feierlichen Akt am 17.11.2022 in Berlin statt.

Ausgezeichnet wurden bundesweit je ein Siegerprojekt in den Kategorien „Vielfalt“, „Nachhaltigkeit“, „Generationen“, „Kultur und Sport“ und „Öffentlicher Raum“ sowie je ein Landessiegerprojekt aus den einzelnen Bundesländern.

Stellvertretend für alle engagierten Nachbar/-innen zeichnet der Deutsche Nachbarschaftspreis einmal im Jahr Projekte und Initiativen mit Vorbildcharakter aus, die sich für ihr lokales Umfeld einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Manchmal muss man die Nachbarschaft vor denen schützen, die sie kaputt machen wollen. Diese Initiative setzt auf Vielfalt statt rechter Töne“. Und weiter: „Das Projekt setzt Akzente für friedlichen und solidarischen gesellschaftlichen Zusammenhalt und wehrt sich mit eigenen Inhalten gegen die Indoktrination von rechts.“

Wir sehen die Auszeichnung als Verpflichtung, uns in diesem Sinne weiter zu engagieren. Gleichzeitig freuen wir uns sehr darüber, sind stolz auf diese Auszeichnung und betrachten sie als Bestätigung für die Richtigkeit und Wichtigkeit unserer Arbeit.

Mit diesem Video wurde unsere Initiative vorgestellt:

Deutscher Nachbarschaftspreis 2022: Mut machen – Steele bleibt bunt

Deutscher Nachbarschaftspreis – wir sind nominiert!

Unser Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ wurde aus mehreren hundert Einreichungen für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2022 nominiert. Der Preis wurde von der nebenan.de Stiftung ins Leben gerufen, um nachbarschaftliches Engagement auszuzeichnen. Wir zählen damit zu den insgesamt 94 deutschlandweit nominierten Projekten. Die Nominierung zeigt, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind und nachweislich einen wichtigen Beitrag für unsere Nachbarschaft leisten. Darauf sind wir stolz!

Mit der Nominierung haben wir nun die Chance auf einen der 16 Landespreise der Bundesländer oder sogar einen der fünf Themenpreise in den Kategorien Generationen, Kultur & Sport, Nachhaltigkeit, Öffentlicher Raum und Vielfalt.

Wie geht es weiter?

Anfang September wählen unabhängige Expert:innenjurys die 16 Landessieger- und 5 Themensiegerprojekte aus, welche Preisgelder von je 2.000 bzw. 5.000 Euro erhalten. Am 5. Oktober werden die 16 Landessieger:innen des Deutschen Nachbarschaftspreises auf der Website bekannt gegeben. Die fünf Siegerprojekte in den Themenkategorien werden im Zuge einer festlichen Preisverleihung am 17. November 2022 bekannt gegeben.

Weitere Infos zu den Nominierung: https://www.nachbarschaftspreis.de/

Gedenken an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar vor der Marktkirche

Eineinhalb Millionen Menschen, die meisten davon Jüdinnen und Juden, aber auch Hunderttausende Sinti und Roma, christliche Pol*innen, Kommunist*innen, Homosexuelle und weitere im Vernichtungslager Auschwitz auf grausamste Art bestialisch ermordet.
Ab Juli 1942 lief die Tötungsfabrik Tag und Nacht, in der die Menschen industriell vernichtet wurden, vernichtet wie Ungeziefer.
Eine Woche vor der Befreiung von Auschwitz sprengte die SS Gaskammern und Krematorien. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Die sowjetischen Soldaten trafen auf 8000 bis aufs Skelett abgemagert und völlig entkräftete Häftlinge. Auch 600 Kinder konnten befreit werden.
Der überwiegende Teil der bis dahin überlebenden Häftlinge war jedoch wenige Tage zuvor von der SS auf dem Todesmarsch westwärts getrieben worden bei starkem Schneefall und
klirrender Kälte. Wer nicht mehr laufen konnte, wurde von der SS erschossen. Es spielten sich tausendfache Tragödien auf den Straßen und Schienen ab vor den Augen der Bevölkerung.

Auch das Martyrium der Häftlinge und Zwangsarbeiter*innen im deutschen Reich dauerte an. Anlass, ebenfalls an sie zu erinnern. Bei unbeschreiblicher katastrophaler Verpflegung, Unterkünften und unmenschlicher Behandlung mussten die Zwangsarbeiter*innen schwerste Sklavenarbeit leisten an erster Stelle in der Rüstungsfirma Krupp. Mitten in der Stadt Essen die Zwangsarbeitslager – für alle sichtbar. Bevor die amerikanischen
Truppen am 11. April in Essen einmarschierten, wurden noch viele Häftlinge auf Todesmärsche getrieben.

Aktuell ist unter den Reihen derer, die gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestieren eine Relativierung dieser monströsen Verbrechen zu beobachten, indem sie sich als Opfer
einer von ihnen so genannten „Corona- Diktatur“ inszenieren, und diese mit der Verfolgung der Juden durch die Nazis vergleichen. Diese Relativierung des industriell betriebenen Massenmords ist nicht hinnehmbar und für uns Anlass zu
gedenken und zu mahnen: Nie wieder!

8. Mai muss ein Feiertag werden! Esther Bejarano, sie hatte Auschwitz, Ravensbrück und den Todesmarsch überlebt, forderte anlässlich des Gedenkens an die Befreiung von Auschwitz: „Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben
Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai
1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“

Gedenken an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar vor der Marktkirche ab 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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