Bürgerversammlung

Die evangelische Kirchengemeinde Königssteele, die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius, das Bündnis „Mut machen-Steele bleibt bunt“, das Kulturzentrum Grend, der Steeler Ruder-Verein e.V., der Schwimmverein Steele 1911 e.V. und der Arbeiter-Samariter-Bund (zukünftig Zentrum 60+) laden ein zur Bürgerversammlung

am Do. 13. Februar 2020
um 19:00 Uhr
in der ev. Friedenskirche, Kaiser-Wilhelm-Str. 37, 45276 Essen.

Wir wollen mit Fachleuten auf dem Podium und den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht die Frage zum friedlichen Zusammenleben im Stadtteil und der Umgang mit den „Steeler Jungs“.

Auf dem Podium diskutieren miteinander:

  • Pastor Dr. Andreas Geßmann (Vertreter der Kirchen)
  • Irene Wollenberg (Sprecherin „Steele bleibt bunt“)
  • Christian Kromberg (Ordnungsdezernent Stadt Essen)
  • Vivanne Dörne (Projekt Quartiersdemokraten, Dortmund)
  • Léon Finger (Vorstand Initiativkreis City Steele)

Moderation: Uwe Loch

Der Oberbürgermeister Thomas Kufen wird vor Ort sein und ein Grußwort sprechen.

Der Eintritt ist frei.
Das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksvertretung VII, des Initiativkreis City Steele e.V. und der Steeler Bürgerschaft e.V.

Ansprechpartnerin:
Pfarrerin Hanna Mausehund, Tel. 0201/54520490, hanna.mausehund@ekir.de

Tag der offenen Gesellschaft 2019

Tag der offenen Gesellschaft 2019

Der „Tag der offenen Gesellschaft“ am 15.06.2019 war ein großartiges Fest an den Ruhrwiesen mit vielen unterschiedlichen Gästen, leckeren Speisen, toller Musik und schönstem Sonnenschein. Unser Oberbürgermeister Thomas Kufen hielt eine Rede, die Bands Molly Coddle und Quincy Davis Ministries spielten und die Moscheegemeinde versorgte alle Gäste mit großartigen Speisen. Hier wurde deutlich sichtbar wie vielfältig, weltoffen und kunterbunt Steele ist.

Rat der Stadt Essen – Mai 2019

Rainer Klute Flickr ccby20

In seiner Sitzung am 29. Mai 2019 fasste der Stadtrat einen sehr klaren Beschluss:

Der Rat der Stadt Essen beobachtet, genauso wie die Bezirksvertretung VII, mit großer Sorge die Aktionen der sogenannten „Steeler Jungs“ .
Hinter einer vermeintlich harmlosen Fassade verbirgt sich womöglich ein bundesweit agierendes Netzwerk mit intensiven Kontakten in die extreme rechte Szene. Das erfordert eine intensive Beobachtung und Begleitung durch die Sicherheitsbehörden sowie eine intensive Aufklärungsarbeit. Auch der Rat der Stadt Essen richtet sich gegen jeden Versuch der Verharmlosung oder Bagatellisierung des Auftretens der sogenannten „Steeler Jungs“.

Vor diesem Hintergrund beantragen die Fraktionen von SPD/CDU/Grüne/Linke/FDP/BME, der Rat der Stadt beschließt:

Der Rat der Stadt Essen

– unterstützt die lokalen Initiativen im Bezirk VII und im gesamten Stadtgebiet, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen und die Verständigung zwischen den Menschen in ihren Stadtquartieren fördern.

– wird sich regelmäßig über die aktuellen Erkenntnisse und weiteren Maßnahmen informieren und diese aktiv begleiten.

Begründung:

Seit Monaten marschieren die sogenannten „Steeler Jungs“ durch den Stadtteil Steele. Mit ihrem bürgerwehrähnlichen Auftreten wollen sie angeblich für mehr Sicherheit sorgen. Dabei sind sie es selbst, die durch ihr martialisches Auftreten Verunsicherung und Angst bei den Menschen auslösen. Es ist aber nicht nur das Auftreten, was Sorgen machen muss. Vielmehr sind es die eindeutigen Kontakte in die rechte Szene und die Kontakte zu anderen Gruppen, die ein bundesweites Netzwerk vermuten lassen. Leider lässt sich auch feststellen, dass die sogenannten „Steeler Jungs“ inzwischen auch eine gewisse Strahlkraft über den Stadtteil hinaus entwickeln. Ignorieren und Verharmlosen sind kein Weg, um dieses Problem zu bekämpfen.

Information und Kommunikation mit den Menschen in den betroffenen Stadtteilen über die sogenannten „Steeler Jungs“, müssen auch mithilfe der Stadtverwaltung intensiviert werden. Gleichzeitig müssen Wege gesucht werden, wie Sympathisanten der sogenannten „Steeler Jungs“ aus dieser Szene gelöst und weiterer Zulauf verhindert werden kann. Insbesondere der Arbeit mit Schulen im Stadtteil, evtl. auch der Jugendsozialarbeit kommt hier eine große Bedeutung zu. Gleichzeitig soll der Bürgerschaft in Steele deutlich werden, dass der Rat der Stadt Essen, die Stadtverwaltung und viele weitere Akteure an ihrer Seite stehen und gemeinsam den lebenswerten und bunten Stadtteil und das friedliche Zusammenleben in Steele schützen.

Foto: Rainer Klute / Flickr / CC BY 2.0