Farce des russischen Basmanny-Gericht in Moskau
Der Düsseldorfer Bildhauer und Wagenbauer des Düsseldorfer Karnevals wurde vor dem Basmanny-Gericht in Moskau angeklagt. Das Gericht stört sich an den Mottowagen mit Präsident Putin. Was Jaques Tilly genau vorgeworfen wird, ist noch nicht bekannt, da die Anklageschrift noch nicht verlesen und der Prozess auf Ende Februar verschoben wurde. Jaques Tilly hat auch unsere Figur Steeline geschaffen.

Im Folgenden der Schriftwechsel zum Thema:
„Lieber Jacques,
auch wenn wir spät dran sind und auch wenn der Prozess verschoben worden ist, wollen wir uns noch in die Reihe derer einordnen, die sich mit Dir solidarisch erklären.
Das Ganze ist eine einzige Farce und dient offensichtlich der Einschüchterung unliebsamer Kritiker im Westen. Klar, Deine Wagen sind nicht zu übersehen, aber warum die russische Justiz ausgerechnet an Dir ein Exempel statuieren möchte, bleibt für uns völlig unklar. Deine klare Haltung unterstützen wir voll und ganz. Wir sind sehr beeindruckt, dass Du Dich durch diesen Schauprozess nicht einschüchtern lässt! Sollten Aktivitäten unsererseits für Dich in irgendeiner Form hilfreich sein, dann lass es uns bitte wissen. Dann wird Steeliene umgehend in Aktion gesetzt.
Einen unbeschwerten Rutsch in ein gutes neues Jahr! Herzliche Grüße von den Bunten aus Steele
Irene Wollenberg, Susanne Abeck, Johannes Brackmann
(Sprecherrat Mut machen-Steele bleibt bunt) „
Antwort von Jaques Tilly
„Liebe Irene, liebe Susanne, lieber Johannes , das ist sehr nett von Euch. Klar lasse ich mich um keinen Preis einschüchtern. Das hätten die wohl gerne, dass ich jetzt weiche Knie kriege. Nix da. Rosenmontag gibt es meine Antwort. Danke für das Angebot, aktiv zu werden, mit der Steeline. Es schön, Menschen wie Euch an meiner Seite zu wissen.
Herzliche Grüße an Irene, Susanne und Johannes
Jacques Tilly
Großplastiken“

