Lieder gegen den rechten Aufmarsch

Ein Abend mit Texten und Gesang

mit: Rachel Tedder, Arno Bovensmann und Thomas Melcher

Donnerstag, 28.10.2021, um 19 Uhr im Kulturzentrum Grend, Westfalenstr. 311, 45276 Essen

Eine Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@steelebunt.de

Zutritt nur für 3G – Eintritt frei.

Lieder gegen den rechten Aufmarsch stammen aus der Mitte unserer Gesellschaft. Sie sind Ausdruck des tief im Menschen verwurzelten Wunsches nach Freiheit, Toleranz und Gleichheit. Sie berühren, machen Mut, zeigen Wege in ein wertschätzendes Miteinander, sie lassen uns von besseren Zeiten träumen. Aber sie berichten auch von dunkleren Zeiten, ermahnen uns wachsam zu sein und führen uns die Abgründe der menschlichen Existenz vor Augen. Rachel Tedder (Mezzo-Sopranistin), Arno Bovensmann (Tenor) und Thomas Melcher (Bass) laden sie auf eine einzigartige, musikalische und emotionale Achterbahnfahrt ein. Erleben Sie Lieder gegen den rechten Aufmarsch aus unterschiedlichsten Stilen und Perspektiven in diesem, exklusiv für diesen Abend zusammengestellten Konzertprogramm dreier vielseitiger KünstlerInnen. Sie erwartet ein musikalischer Abend, der Sie nicht nur unterhalten, sondern auch zum Mitfühlen, Mitdenken und Mitdiskutieren anregen wird.

Steeler Banner

Der Runde Tisch Steele – 19 Steeler Institutionen, Schulen, Sportvereine und Stadtteilinitiativen, Organisationen aus Wirtschaft, Soziales, Kultur und Bildung, Kirchengemeinden und Moscheevereine, die Bezirksvertretung – haben bei einem Empfang im GREND fünf Miteinander-Lebens-Regeln für Vielfalt und Zivilcourage, Fairness, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit verabschiedet. Es war eine schöne Feier mit Samba-Musik und vielen guten Worten – und ein wichtiger Impuls für Frieden und Toleranz im Stadtteil. (Gruppenfoto mit Oberbürgermeister Thomas Kufen: Elke brochhagen / Stadt Essen)

Wir haben noch ein paar der Steeler Banner in klein (1m breit, ca. 1,5m lang), die ihr am Fenster, am Balkon oder am Haus aufhängen könnt. Gestaltet wurden sie vom Essener Künstler The Top Notch. Wir verschenken die letzten Exemplare, damit sie im Stadtteil sichtbar werden. Wer noch ein kleines Banner haben möchte, meldet sich einfach bei uns unter info@steelebunt.de

Zeichen für Zivilcourage und Vielfalt in Steele

„Steele ist vielfältig“, „Steele zeigt Zivilcourage“, „Steele schafft Verbindungen“, „Steele handelt fair“ und „Steele bleibt nachhaltig“ – so steht es auf zehn großen Bannern, die seit Donnerstag weithin sichtbar an markanten Orten des Stadtteils hängen: Mit fünf „Miteinander-Lebens-Regeln“ wollen 19 Steeler Institutionen, die sich zum „Runden Tisch Essen-Steele“ zusammengeschlossen haben, ein sichtbares Zeichen für Toleranz, einen respektvollen Umgang miteinander und gegenseitige Solidarität in ihrem Stadtteil setzen.

Repräsentanten der beteiligten Sportvereine, Schulen und Stadtteilinitiativen, der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk VII, der christlichen und islamischen Gemeinden, aus Handel, Sozialwesen und bürgerschaftlichem Engagement wie das Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ kommen am 8. September im Kulturzentrum Grend zusammen, um ihre Unterschrift unter die fünf vereinbarten Regeln zu setzen. Angesichts der „Spaziergänge“ der sogenannten „Steeler Jungs“, einer Gruppierung, die der Verfassungsschutzbericht regelmäßig im Kapitel „Rechtsextremismus“ auflistet, komme den Regeln in diesem Fall eine besondere Bedeutung zu, hieß es bei ihrer Vorstellung vor dem Vereinsheim des Steeler Ruder-Vereins. Deshalb werde zur Unterzeichnung nicht nur Bezirksbürgermeister Frank Stienecker, sondern auch Oberbürgermeister Thomas Kufen erwartet. „Es kann nicht sein, dass unser Stadtteil durch eine einzige Gruppe bundesweit so stark in Misskredit gebracht wird. Unsere 19 Organisationen repräsentieren allein von ihrer Mitgliederzahl her so viele Menschen mehr.“ Angesichts der spaltenden und polarisierenden Tendenzen in einigen Bereichen der Gesellschaft solle mit den Miteinander-Lebens-Regeln der Wille zum Zusammenhalt symbolisiert werden: „Sie stehen für die Basis, den Wertekanon, auf dem unser Engagement und unsere Arbeit aufbauen und auf dessen Grundlage wir den Menschen begegnen wollen.“ Dabei ist den Mitgliedern des Runden Tisches Essen-Steele durchaus bewusst: Bis die Miteinander-Lebens-Regeln überall tatsächlich Realität sind, braucht es einen langen Atem. „Wir wünschen uns, dass die Menschen über die fünf Regeln sprechen und wollen auch selbst viel dafür tun, damit sie bekannt werden und ihre Wirkung entfalten – ob durch die Veröffentlichung und Weitergabe an unsere eigenen Mitglieder, bei Workshops für junge Menschen oder auf dem Steeler Weihnachtsmarkt.“ Im besten Fall sei die Unterzeichnung der Anfang eines fruchtbaren Prozesses, der möglichst viele Menschen einbeziehe. Auch aus diesem Grund wurden die Regeln mit kurzen Erläuterungen versehen und in zwölf verschiedene Sprachen übersetzt. „Wir sind für jeden weiteren Verein und jede weitere Institution dankbar, die die Miteinander-Lebens-Regeln unterschreibt und verspricht, sie glaubwürdig zu leben und nach Kräften zu fördern – innerhalb der eigenen Organisation wie auch in der Öffentlichkeit.“

Runder Tisch Essen-Steele

19 Institutionen haben sich zum Runden Tisch Essen-Steele zusammengeschlossen und unterzeichnen am 8. September um 17 Uhr im Kulturzentrum Grend, Westfalenstraße 311, die fünf Miteinander-Lebens-Regeln:

  • Arche Wohngruppe Steele
  • Bezirksvertretung des Stadtbezirks VII
  • Caritas SKF Essen
  • Carl Humann Gymnasium
  • DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen-Steele e.V.
  • Erich Kästner-Gesamtschule
  • Evangelische Kirchengemeinde Königssteele
  • Gymnasium Wolfskuhle
  • Initiativkreis City-Steele e.V. (ICS)
  • Islamisches Kulturzentrum Uthman Ibn Affan
  • Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
  • Kinder- und Jugendhaus HüWeg
  • Kulturzentrum Grend e.V.
  • Mut machen – Steele bleibt bunt
  • Nachbarschaftsladen
  • Schwimmverein Steele 1911 e.V.
  • Steeler Archiv e.V.
  • Steeler Bürgerschaft e.V.
  • Steeler Ruder-Verein e.V.

Foto: Kirchenkreis Essen/Alexandra Roth

Staatssekretärin Güler zu Gast

Mit klaren Statements sprach sich die NRW – Staatssekretärin Serap Güler gegen Rechtsextremismus aus, als sie am 11. August 2021 in Essen Steele war. Sie sprach bei der Kundgebung auf dem Grendplatz, dem Ort, an dem sonst die „Steeler Jungs“ aufmarschieren. Anschliessend luden wir sie zum Gespräch in den Biergarten des Kulturzentrums Grend ein. Gemeinsam mit dem Journalisten David Schraven vom Recherchenetzwerk Correktiv sprachen wir darüber, wie wir die Demokratie gegen Angriffe von Rechtsextremisten verteidigen können. David Schraven stellte den Bildband „Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors“ vor, in dem Fotos und Statements von Leuten gezeigt werden, die auf den Todeslisten von Nazis stehen. Serap Güler steht ebenfalls auf einer solchen Liste. Sie warnte davor, rechte Netzwerke zu verharmlosen. Güler machte deutlich, dass der Staat, seine Organe und die Zivilgesellschaft wachsam sein müssen. Auch das Publikum beteiligte sich mit Fragen und Statements an der Diskussion. Es kamen z.B. Fragen auf, wie wirksam die Polizei gegen Rechtsextreme wie die Steeler Bürgerwehr vorgehen würde. Gerade Gruppen, die nicht so deutlich als Nazis erkennbar sind, werden oft nicht so ernst genommen. „Es gibt auch rechte Tendenzen in Gruppen, die man nicht unbedingt dem rechten Spektrum zuordnen würde, die für eine Demokratie gefährlich sind.“ sagte Serap Güler.

Vielen Dank an alle, die sich an der Kundgebung und der Diskussion beteiligt haben. Danke an die Brassband Schwarz/Rot Atemgold, an David Schraven und an das Team der Kneipe im Grend.

Fotos: Lutz Niemann

Kundgebung am Do. 22. Juli 2021

Steele darf kein Nazi-Kiez werden

Kundgebung am 22.7.2021 um 18 Uhr auf dem Grendplatz in Essen-Steele

Die „Steeler Jungs“ marschieren wieder durch Essen-Steele, Zuletzt so geschehen am letzten Donnerstag. Etwa 30 Männer, zu einem großen Teil uniform mit schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift „First Class Crew Steeler Jungs“ bekleidet, machten erneut den Stadtteil unsicher. Die Polizei, angeblich vor Ort, zeigte sich nicht. Wie gefährlich die Gruppierung ist, stellte sie gleich zwei Mal eindrucksvoll unter Beweis: Auf dem Kaiser Otto Platz standen ein Mitglied des Rates der Stadt Essen eine Mitarbeiterin des Kulturzentrums Grend, die Sprecherin des Bündnisses „Mut machen – Steele bleibt bunt“, sowie eine weitere Person und unterhielten sich. Gezielt liefen die Steeler Jungs auf die Gruppe zu und umringten sie. Die Situation hatte eindeutig bedrohlichen Charakter. Die nach eigenen Angaben anwesende Polizei schritt nicht ein. Einige Straßen weiter saßen Mitglieder des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ auf einer Bank an der Bochumer Straße, als die „Steeler Jungs“ grölend vorbeizogen. Ein Mitglied der „Steeler Jungs“ ging auf die Gruppe zu, näherte sein Gesicht bis auf wenige Zentimeter zu einer der dort sitzenden Personen, bedrohte sie, beschimpfte die Anwesenden unflätig und beleidigte sie sexistisch. Auch diesen Vorfall will die angeblich anwesende Polizei nicht bemerkt haben.

Uns reicht es! Wir lassen nicht zu, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung der „Steeler Jungs“ den Stadtteil für sich reklamiert und ein Klima der Angst und Einschüchterung verbreitet.

Wir rufen zusammen mit dem Bündnis „Essen stellt sich quer“ auf zur Kundgebung am Donnerstag, den 22 Juli 18:00 Uhr auf dem Grendplatz, Essen-Steele.

Es spricht u.a. der Landtagsabgeordnete Frank Müller (SPD).

Orte der Erinnerung: Lesung + Bilder

Am Holocaust-Gedenktag las Olaf Eybe am 27. Januar ab 18.00 Uhr Gedichte und Kurztexte rund um die Themenkomplexe Erinnerungskultur und Rechtradikalismus. Im Rahmen seiner Online-Lesung zeigte der Autor und Fotograf Fotos seiner Ausstellung „Orte der Erinnerung“ mit Bildern aus den KZ-Gedenkstätten Auschwitz und Dachau sowie aus Babyn Jar.

Hier ist die Aufzeichnung der Veranstaltung:

„Orte der Erinnerung: Lesung + Bilder“ weiterlesen

Politischer Salon Essen: Rechtsextremismus

Am Mo. 18. Januar 2021, 20:00 Uhr wird im Politischen Salon Essen über das Thema „Rechtsextremismus – Angriff auf die Demokratie“ diskutiert.

„In den vergangenen Jahren hat im Westen die Zahl opferreicher terroristischer Anschläge durch rechtsextreme Täter deutlich zugenommen. Erkennbar sind neue Formen von Anschlägen, neue Tätertypen, neue Mediennutzungen und neue transnationale Vernetzungen“, so das Friedensgutachten 2020 der großen deutschen Friedensforschungsinstitute. Nach Anschlägen aus dem rechten Spektrum gibt es Aufrufe, wachsam zu sein und Extremismus zu bekämpfen. Doch zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich gegen rechte Gewalt engagieren, fühlen sich oftmals alleine gelassen oder sogar kriminalisiert, während sich vielerorts Bürgerwehren und Verschwörungstheoretiker organisieren und vernetzen. Wir sprechen über gewaltbereiten Extremismus als lokales und als internationales Phänomen und fragen, was wir als Zivilgesellschaft tun können und als Stadtgesellschaft tun sollten, um die Demokratie zu schützen.

Es diskutieren:
– Katja Teich, Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus
– Christian Baumann, Bündnis Essen stellt sich quer
– Dr. Martin Kahl, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Moderation: Claudio Gnypek, RIO – Rheinischer Dienst für Internationale Oekumene

Die Veranstaltung wird live via Youtube übertragen, ihr könnt euch am Dialog beteiligen.

Livestream: Mo. 18. Januar 2021, 20:00 Uhr

https://youtu.be/MkLdYrhyTY8

Veranstalter und Förderer:
RIO – Rheinischer Dienst für interntionale Oekumene, Essen stellt sich quer, Mut machen – Steele bleibt bunt, Exile Kulturkoordination, Eine Welt Netz NRW

Gedenken in Steele

Samstag, 7.11.2020 in Steele, ein sonniger Herbsttag wie aus dem Bilderbuch. Vor 82 Jahren brannte hier die Synagoge und wurden Geschäfte und Wohnungen jüdischer Mitbürger von den Nazis verwüstet. Wir erinnern an die Reichspogromnacht am 9. November 1938.

Pünktlich auf den Glockenschlag steigen heute in Steele weiße Luftballons in die Luft. Daran befestigt waren Postkarten mit Bildern der in Steele verlegten Stolpersteine zum Gedenken an die von den Nazis verschleppten und ermordeten Mitbürger. Luftballons gegen das Vergessen.

„Das ist gut, dass Sie das machen“, sagt eine Passantin im Vorübergehen. „Das darf nie vergessen werden“.

Mitglieder der VVN,  von „Essen stellt sich quer“, des Bündnisses „Mut machen – Steele bleibt bunt“ hatten zuvor die Stolpersteine gesäubert und mit Kerzen und Blumen geschmückt.

Tafeln mit Fotos und Texten zu den Menschen, derer mit den Stolpersteinen gedacht wird, stehen vor den Haustüren. Sie sollen die Erinnerung wach halten und uns mahnen: Nie wieder.

Die Ballons schweben in den leuchtenden Herbsthimmel. Wo immer sie herabgehen, werden die Menschen, die sie finden, die die an dem Ballon befestigte Postkarte lesen, diese Mahnung finden:

Nie wieder!

Fäuste, Fahnen, Fankulturen

Gespräch mit Richard Gebhardt (Journalist und Autor) und Patrick Arnold (Landesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte in NRW) am Do. 8. Oktober 2020 um 19:30 Uhr im Grend, Westfalenstr. 311, 45276 Essen. Anmeldung erforderlich unter:

bunte-steele@grend.de

Der gewaltbereite und rechtsaffine Teil der Hooligan-Szene beschäftigt nicht nur die Sportvereine und diverse Fan-Projekte in den Vereinen, sondern – in Gestalt der Steeler Jungs – auch die Bürgerinnen und Bürger von Steele. Der Sportjournalist und Fußballliebhaber Richard Gebhardt hat über die Hooligan – Szene ein Buch geschrieben, das er uns vorstellt. Es gibt viele Fragen: Wie ist es möglich, dass aus Fußballfans gewaltbereite Hooligans werden? Welche Mechanismen entfalten da ihre Wirksamkeit? Wie kommt die Affinität zu rechtsextremem Gedankengut zustande? Eine seiner Thesen ist, dass die Hooligans die verdrängte Seite des Fußballs verkörpern. Fußball nicht als elegante Ballartistik, als strategisch und taktisch ausgeklügeler „Rasenschach“, sondern als archaischer Kampf, in dem die Devise lautet: “Sieg oder Untergang“ und in dem es dann auch in ZweikämpfeMann gegen Mann geht.Ein weiteres Merkmal ist die ausgeprägte Gruppenmentalität, das „Wir-Gefühl“ der Zugehörigkeit das die jeweilige Gruppe vermittelt, und das einhergeht mit der strikten Ablehnung anderer Gruppen, und damit verbunden auch anderer Lebensentwürfe. Hinzu kommt ein ausgeprägter Männlichkeitskult, gepaart mit Homophobie.Was dies alles mit der Leidenschaft für Fußball zu tun hat und wie man diese Leidenschaft auf andere Weise leben kann, wollen wir mit dem Autor diskutieren. „Wir schwörn auf uns’re Farben und machen alles nieder“ gegen „You’ll never walk alone“.

Video der Diskussion mit den Oberbürgermeister – Kandidaten

Wie kann das demokratische Leben in Steele verteidigt werden, wenn eine rechtsextreme Bürgerwehr den Stadtteil unsicher macht? Darüber diskutierten vier Oberbürgermeister – Kandidaten am 18. August 2020 im Saal des Steeler Stadtgartens. Alle Kandidaten waren sich einig, dass der Rechtsextremismus eine Gefahr darstellt. Doch in der Frage, was die Politik, die Polizei und die Zivilgesellschaft dagegen tun sollte, gab es unterschiedliche Meinungen. So verwies Oberbürgermeister Kufen (CDU) darauf, dass zur Zeit das Projekt „Demokratie und Vielfalt“ in Steele läuft. Oliver Kern (SPD) mahnte, dass die Arbeit gegen Rechts nicht nur in kurzfristigen Projekten angelegt sein darf, sondern langfristig finanziert werden muss. Mehrdad Mostofizadeh (Grüne) betonte, dass die Schulen und Bildungseinrichtungen gefragt sind, um eine demokratische Haltung zu vermitteln. Daniel Kerekes (Die Linke) machte deutlich, dass auch die Polizei eine wichtige Rolle im Kampf gegen Rechtsextremismus spielen sollte.

„Wir sollten lieber mit guten Antirassismusprojekten glänzen und nicht mit den Steeler Jungs“ (Thomas Kufen)

„Für mich ist eine weltoffene, tolerante und freiheitliche Demokratie nur durch Haltung zu erhalten.“ (Oliver Kern)

„Ich glaube, man muss sich hier in Steele sehr klar aufstellen. Das was hier abgeht ist klar Rassismus und Angstmache.“ (Mehrdad Mostofizadeh)

„Ich würde mir wünschen, dass auch CDU Mitglieder auf die Demonstrationen von ‚Steele bleibt bunt‘ kommen. Es geht hier darum, dass Demokratinnen und Demokraten zusammen stehen.“ (Daniel Kerekes)

Auch das Publikum beteiligte sich an der Diskussion mit Fragen und Statements. Einig waren sich alle darin, dass es sich lohnt, für die Vielfalt und Weltoffenheit in Essen zu engagieren, auch über den 13. September hinaus.

Herzlichen Dank an Dirk Peter Fuchs, der die Veranstaltung als Video aufgezeichnet hat.