Mittwoch, 25. März 2026, 19:00 Uhr, Grend, Westfalens. 311, 45276 Essen

Die „Kinder des Widerstandes“ sind eine Gruppe in NRW, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Widerstand aus der Arbeiterklasse gegen den Faschismus ein Gesicht zu geben.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Diese Losung sprachen die Überlebenden der Konzentrationslager 1945. Dazu gehörte Willi Rattai aus Essen. Seine Tochter Margret Rest wird vom Widerstand eines 19-jährigen und den Folterungen im Essener Polizeigefängnis und später in drei Konzentrationslagern berichten. Nach dem Krieg wurden viele Widerstandskämpfer als Vaterlandsverräter beschimpft und weiterhin verfolgt. Peter Gingold, der Vater von Alice Czyborra, ist mit seiner jüdischen Familie bereits 1933 aus Deutschland nach Frankreich emigriert. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht schloss er sich mit seiner Frau Ettie dem französischen Widerstand an. Als er in die Hände der Gestapo geriet, gelang es Peter, durch eine unglaubliche Flucht den Faschisten zu entkommen. Die in Paris geborene Tochter Alice hat bei einer Bauernfamilie versteckt überlebt. Nach Deutschland zurückgekehrt, war die Familie wie viele aus dem Widerstand Diskriminierungen und Repressionen ausgesetzt. Alice wird Passagen aus dem Buch ihres Vaters „Paris – Boulevard St. Martin No. 11“ lesen.

