Steeler Banner

Der Runde Tisch Steele – 19 Steeler Institutionen, Schulen, Sportvereine und Stadtteilinitiativen, Organisationen aus Wirtschaft, Soziales, Kultur und Bildung, Kirchengemeinden und Moscheevereine, die Bezirksvertretung – haben bei einem Empfang im GREND fünf Miteinander-Lebens-Regeln für Vielfalt und Zivilcourage, Fairness, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit verabschiedet. Es war eine schöne Feier mit Samba-Musik und vielen guten Worten – und ein wichtiger Impuls für Frieden und Toleranz im Stadtteil. (Gruppenfoto mit Oberbürgermeister Thomas Kufen: Elke brochhagen / Stadt Essen)

Wir haben noch ein paar der Steeler Banner in klein (1m breit, ca. 1,5m lang), die ihr am Fenster, am Balkon oder am Haus aufhängen könnt. Gestaltet wurden sie vom Essener Künstler The Top Notch. Wir verschenken die letzten Exemplare, damit sie im Stadtteil sichtbar werden. Wer noch ein kleines Banner haben möchte, meldet sich einfach bei uns unter info@steelebunt.de

Aktion Rettungskette am 18.09. in Steele

Die Initiatoren von „#HandinHand# – Rettungskette für Menschenrechte“ sind Menschen aus Deutschland, Österreich und Italien, die ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer, verursacht durch die europäische Abschottungspolitik, setzen wollen. Dazu gibt es eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer. Dieses Zeichen kommt direkt aus der Mitte der Zivilgesellschaft und wird auch die politische Ebene erreichen.

Am 18. September 2021 führt die Rettungskette für Menschenrechte über 15km durch Essen.  Wir treffen uns ab 11 Uhr an 10 Knotenpunkten (in den Essener Stadtteilen: Freisenbruch, Steele, Huttrop, Innenstadt, Altendorf, Borbeck und Frintrop) entlang der Strecke und schließen um 12 Uhr die Menschenkette  von Hamburg über Essen bis zum Mittelmeer.

Wir wollen ein unübersehbares Zeichen setzen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer. Eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer soll zeigen, dass wir geschlossen zusammenstehen für ein geeintes Europa. Denn Menschenrechte gelten universell! Unterstützt die Forderungen der Rettungskette für Menschenrechte und kommt am 18. September ab 11 Uhr zur Friedenskirche. Bringt orangefarbene Stoffbänder und Rettungswesten mit, um die Kette zu schließen und zu zeigen, wofür wir stehen.

Wenn es Eure Zeit zulässt und Ihr eine Teilnahme ermöglichen könnt, wäre das klasse und ein starkes Zeichen!
Treffpunkt: Samstag, 18. September 2021

11.00 Uhr an der Evangelischen Friedenskirche in Steele (Kaiser Wilhelm Str. 37).

Pfarrer Johannes Heun und  Pfarrerin Hanna Mausehund werden da sein.

Die Aktion Rettungskette wird in Essen von der Seebrücke Essen, der Evangelischen Kirchengemeinde Königssteele, Essen stellt sich quer und weiteren Organisationen unterstützt.

Weitere Infos:

Bundestagskandidat*innen diskutieren in Steele

Wie kann uns die Bundespolitik dabei unterstützen, demokratisches Leben auf lokaler Ebene zu verteidigen. Am 2. September 2021 diskutierten die Bundestagskandidatin und Bundestagskandidaten Christine Müller-Hechfellner (Bündnis 90/Die Grünen), Dirk Heidenblut  (SPD), Martin Hollinger (FDP), und Jules El-Khatib (DIE LINKE) miteinander auf der Bühne im Stadtgarten Steele. Dabei ging es um die Themen Rechtsextremismus als lokales Phänomen, die Rolle der Polizei , die Rolle der Zivilgesellschaft und das politische Klima in Deutschland. Auch das Publikum nahm an dem Gespräch teil. Schade ist, dass die CDU Kandidaten nicht an der Veranstaltung teilnehmen wollten. Wir denken, dass alle demokratischen Parteien gemeinsam um die besten Konzepte im Kampf gegen die „größte Bedrohung für die Sicherheit in unserem Lande“ (Innenminister Seehofer) ringen sollten und hoffen, dass die CDU sich beim nächsten mal wieder beteiligt.

Wir danken sehr herzlich den Mitveranstaltern, dem Kultuurzentrum GREND und dem Bündnis „Essen stellt sich quer“.

Fotos: L. Niemann und S. Ritter

Zeichen für Zivilcourage und Vielfalt in Steele

„Steele ist vielfältig“, „Steele zeigt Zivilcourage“, „Steele schafft Verbindungen“, „Steele handelt fair“ und „Steele bleibt nachhaltig“ – so steht es auf zehn großen Bannern, die seit Donnerstag weithin sichtbar an markanten Orten des Stadtteils hängen: Mit fünf „Miteinander-Lebens-Regeln“ wollen 19 Steeler Institutionen, die sich zum „Runden Tisch Essen-Steele“ zusammengeschlossen haben, ein sichtbares Zeichen für Toleranz, einen respektvollen Umgang miteinander und gegenseitige Solidarität in ihrem Stadtteil setzen.

Repräsentanten der beteiligten Sportvereine, Schulen und Stadtteilinitiativen, der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk VII, der christlichen und islamischen Gemeinden, aus Handel, Sozialwesen und bürgerschaftlichem Engagement wie das Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ kommen am 8. September im Kulturzentrum Grend zusammen, um ihre Unterschrift unter die fünf vereinbarten Regeln zu setzen. Angesichts der „Spaziergänge“ der sogenannten „Steeler Jungs“, einer Gruppierung, die der Verfassungsschutzbericht regelmäßig im Kapitel „Rechtsextremismus“ auflistet, komme den Regeln in diesem Fall eine besondere Bedeutung zu, hieß es bei ihrer Vorstellung vor dem Vereinsheim des Steeler Ruder-Vereins. Deshalb werde zur Unterzeichnung nicht nur Bezirksbürgermeister Frank Stienecker, sondern auch Oberbürgermeister Thomas Kufen erwartet. „Es kann nicht sein, dass unser Stadtteil durch eine einzige Gruppe bundesweit so stark in Misskredit gebracht wird. Unsere 19 Organisationen repräsentieren allein von ihrer Mitgliederzahl her so viele Menschen mehr.“ Angesichts der spaltenden und polarisierenden Tendenzen in einigen Bereichen der Gesellschaft solle mit den Miteinander-Lebens-Regeln der Wille zum Zusammenhalt symbolisiert werden: „Sie stehen für die Basis, den Wertekanon, auf dem unser Engagement und unsere Arbeit aufbauen und auf dessen Grundlage wir den Menschen begegnen wollen.“ Dabei ist den Mitgliedern des Runden Tisches Essen-Steele durchaus bewusst: Bis die Miteinander-Lebens-Regeln überall tatsächlich Realität sind, braucht es einen langen Atem. „Wir wünschen uns, dass die Menschen über die fünf Regeln sprechen und wollen auch selbst viel dafür tun, damit sie bekannt werden und ihre Wirkung entfalten – ob durch die Veröffentlichung und Weitergabe an unsere eigenen Mitglieder, bei Workshops für junge Menschen oder auf dem Steeler Weihnachtsmarkt.“ Im besten Fall sei die Unterzeichnung der Anfang eines fruchtbaren Prozesses, der möglichst viele Menschen einbeziehe. Auch aus diesem Grund wurden die Regeln mit kurzen Erläuterungen versehen und in zwölf verschiedene Sprachen übersetzt. „Wir sind für jeden weiteren Verein und jede weitere Institution dankbar, die die Miteinander-Lebens-Regeln unterschreibt und verspricht, sie glaubwürdig zu leben und nach Kräften zu fördern – innerhalb der eigenen Organisation wie auch in der Öffentlichkeit.“

Runder Tisch Essen-Steele

19 Institutionen haben sich zum Runden Tisch Essen-Steele zusammengeschlossen und unterzeichnen am 8. September um 17 Uhr im Kulturzentrum Grend, Westfalenstraße 311, die fünf Miteinander-Lebens-Regeln:

  • Arche Wohngruppe Steele
  • Bezirksvertretung des Stadtbezirks VII
  • Caritas SKF Essen
  • Carl Humann Gymnasium
  • DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Essen-Steele e.V.
  • Erich Kästner-Gesamtschule
  • Evangelische Kirchengemeinde Königssteele
  • Gymnasium Wolfskuhle
  • Initiativkreis City-Steele e.V. (ICS)
  • Islamisches Kulturzentrum Uthman Ibn Affan
  • Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
  • Kinder- und Jugendhaus HüWeg
  • Kulturzentrum Grend e.V.
  • Mut machen – Steele bleibt bunt
  • Nachbarschaftsladen
  • Schwimmverein Steele 1911 e.V.
  • Steeler Archiv e.V.
  • Steeler Bürgerschaft e.V.
  • Steeler Ruder-Verein e.V.

Foto: Kirchenkreis Essen/Alexandra Roth

Diskussion mit Bundestagskandidat*innen

Das Bürgerbündnis „Mut machen-Steele bleibt bunt“, das Bündnis gegen Faschismus und Rassismus „Essen stellt sich quer“ und das Kulturzentrum Grend laden ein zu einer Diskussionsveranstaltung  mit der Bundestagskandidatin und den Bundestagskandidaten des Wahlkreises Essen II

  • Dirk Heidenblut  (SPD)
  • Christine Müller-Hechfellner (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Martin Hollinger (FDP)
  • Jules El-Khatib (DIE LINKE)
  • Moderation: Claudio Gnypek (Mut machen – Steele bleibt bunt)

am Donnerstag, 2. September 2021

um 19:00 Uhr (Eintritt ab 18:30 Uhr)

im Steeler Stadtgarten, Am Stadtgarten 1, 45276 Essen

Wir diskutieren über Themen wie: Stärkt die Parlamentarische Präsenz der AFD die außerparlamentarische Rechte? Gibt es Strategien gegen Rassismus und die extreme Rechte in den Apparaten von Justiz und Polizei? Wie kann weiterer Demokratieabbau, wie er zum Beispiel durch das neue Versammlungsgesetz in NRW geplant ist, verhindert werden? Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts von  Parlamentarier*innen politisch unterstützt werden?

  • Der Zutritt ist nur für geimpfte oder genesene Personen gestattet.
  • Eine Anmeldung ist erforderlich.
  • Eintritt frei – die Platzzahl ist begrenzt.
  • Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.

Anmeldung:

Staatssekretärin Güler zu Gast

Mit klaren Statements sprach sich die NRW – Staatssekretärin Serap Güler gegen Rechtsextremismus aus, als sie am 11. August 2021 in Essen Steele war. Sie sprach bei der Kundgebung auf dem Grendplatz, dem Ort, an dem sonst die „Steeler Jungs“ aufmarschieren. Anschliessend luden wir sie zum Gespräch in den Biergarten des Kulturzentrums Grend ein. Gemeinsam mit dem Journalisten David Schraven vom Recherchenetzwerk Correktiv sprachen wir darüber, wie wir die Demokratie gegen Angriffe von Rechtsextremisten verteidigen können. David Schraven stellte den Bildband „Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors“ vor, in dem Fotos und Statements von Leuten gezeigt werden, die auf den Todeslisten von Nazis stehen. Serap Güler steht ebenfalls auf einer solchen Liste. Sie warnte davor, rechte Netzwerke zu verharmlosen. Güler machte deutlich, dass der Staat, seine Organe und die Zivilgesellschaft wachsam sein müssen. Auch das Publikum beteiligte sich mit Fragen und Statements an der Diskussion. Es kamen z.B. Fragen auf, wie wirksam die Polizei gegen Rechtsextreme wie die Steeler Bürgerwehr vorgehen würde. Gerade Gruppen, die nicht so deutlich als Nazis erkennbar sind, werden oft nicht so ernst genommen. „Es gibt auch rechte Tendenzen in Gruppen, die man nicht unbedingt dem rechten Spektrum zuordnen würde, die für eine Demokratie gefährlich sind.“ sagte Serap Güler.

Vielen Dank an alle, die sich an der Kundgebung und der Diskussion beteiligt haben. Danke an die Brassband Schwarz/Rot Atemgold, an David Schraven und an das Team der Kneipe im Grend.

Fotos: Lutz Niemann

Kundgebung und Gespräch mit Serap Güler

Demokratisches Leben verteidigen  

Kundgebung am Mittwoch, 11.8.2021, 18 Uhr Grendplatz, Essen-Steele

mit Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein Westfalen,

Es spielt die Band Schwarz Rot Atemgold

19:00 Uhr: Diskussion mit Serap Güler im Biergarten Grend (Westfalenstr. 311, Essen Steele)

Wir sprechen mit Serap Güler über den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft zur Verteidigung der Demokratie, der Menschenwürde und demokratischer Grundrechte gegen Angriffe von rechts. Keiner kann mehr überhören, wenn die AfD ihre Hetzparolen gegen Zugewanderte, gegen Andersdenkende in die Lande grölt. Und keiner kann mehr wegsehen, wenn Menschen auf offener Straße von der selbsternannten Bürgerwehr der sogenannten „Steeler Jungs“ bedroht werden. Wir stehen dafür, das demokratische Leben in unserem Stadtteil zu verteidigen. Wir stehen für Demokratie, für Meinungsfreiheit, für Vielfalt, Toleranz und einen fairen und gewaltfreien Umgang miteinander.

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Kundgebung am Do. 22. Juli 2021

Steele darf kein Nazi-Kiez werden

Kundgebung am 22.7.2021 um 18 Uhr auf dem Grendplatz in Essen-Steele

Die „Steeler Jungs“ marschieren wieder durch Essen-Steele, Zuletzt so geschehen am letzten Donnerstag. Etwa 30 Männer, zu einem großen Teil uniform mit schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift „First Class Crew Steeler Jungs“ bekleidet, machten erneut den Stadtteil unsicher. Die Polizei, angeblich vor Ort, zeigte sich nicht. Wie gefährlich die Gruppierung ist, stellte sie gleich zwei Mal eindrucksvoll unter Beweis: Auf dem Kaiser Otto Platz standen ein Mitglied des Rates der Stadt Essen eine Mitarbeiterin des Kulturzentrums Grend, die Sprecherin des Bündnisses „Mut machen – Steele bleibt bunt“, sowie eine weitere Person und unterhielten sich. Gezielt liefen die Steeler Jungs auf die Gruppe zu und umringten sie. Die Situation hatte eindeutig bedrohlichen Charakter. Die nach eigenen Angaben anwesende Polizei schritt nicht ein. Einige Straßen weiter saßen Mitglieder des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ auf einer Bank an der Bochumer Straße, als die „Steeler Jungs“ grölend vorbeizogen. Ein Mitglied der „Steeler Jungs“ ging auf die Gruppe zu, näherte sein Gesicht bis auf wenige Zentimeter zu einer der dort sitzenden Personen, bedrohte sie, beschimpfte die Anwesenden unflätig und beleidigte sie sexistisch. Auch diesen Vorfall will die angeblich anwesende Polizei nicht bemerkt haben.

Uns reicht es! Wir lassen nicht zu, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung der „Steeler Jungs“ den Stadtteil für sich reklamiert und ein Klima der Angst und Einschüchterung verbreitet.

Wir rufen zusammen mit dem Bündnis „Essen stellt sich quer“ auf zur Kundgebung am Donnerstag, den 22 Juli 18:00 Uhr auf dem Grendplatz, Essen-Steele.

Es spricht u.a. der Landtagsabgeordnete Frank Müller (SPD).

Razzia in der Steeler Kneipe „Sportsbar 300“

Am Montag, 12. Juli 2021 gab Bundesinnenminister Seehofer bekannt, dass die Rockergruppe „Bandidos West Central“ verboten wird. „Zweck und Tätigkeit des Vereins laufen den Strafgesetz zuwider“ (dazu: SPIEGEL). Der Gruppe werden wiederholt schwere Körperverletzungs- und (versuchte) Tötungsdelikte vorgeworfen. In diesem Zusammenhang gab es verschiedene Razzien in Gebäuden der Bandidos in Nordrhein-Westfalen. (Video Tagesschau) Mit dabei war auch in der Sportsbar 300, der Treffpunkt der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Steeler Jungs“. Möglicherweise gibt es mehr Überschneidungen zwischen den verbotenen „Bandidos“ und der Essener Bürgerwehr. (dazu: NRZ Artikel). Zu den Bandidos sagte Bundesinnenminister Seehofer: „Wer unsere Gesetze mit Füßen tritt, verschwindet nicht vom Radar unserer Sicherheitsbehörden, nur weil er seine Selbstauflösung erklärt. Das bislang größte Verbot einer kriminellen Rockergruppe zeigt, dass sich der Rechtsstaat nicht an der Nase herum führen lässt.“ (dazu: BMI). Bei der Durchsuchung von zwei Vereinsgebäuden der Bandidos in Essen wurde aber offenbar ein drittes Vereinsheim im Stadtteil Freisenbruch übersehen. (dazu: ESSQ)

Danke Esther

Esther Bejarano ist am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren gestorben und wir erinnern uns:

8. März 2020, Corona breitet sich aus, der Lockdown wirft seine Schatten voraus, aber das Konzert findet statt: mit Esther Bejarano und der Band Microphone Mafia in der Friedenskirche in Essen-Steele. Die Kirche ist brechend voll und da sitzt sie, 95jährig, klein körperlich zerbrechlich, aber ausgestattet mit einer Riesenkraft. Sie sitzt, gehüllt in eine Wolldecke vor dem Altar und lässt uns teilhaben an ihren Erinnerungen: Wie sie von den Nazis nach Auschwitz verschleppt wurde, wie sie ihr Leben rettete, indem sie im Mädchenorchester von Auschwitz Akkordeon spielte, ihre Leidensstationen, Auschwitz, Ravensbrück und dann die Befreiung!

Ihre Stimme ist eindringlich, ihre Botschaft ebenfalls: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.

In der Kirche ist es mucksmäuschenstill. Und dann rapt sie, stehend mit erhobenen Armen rockt sie die Kirche, singt  das Lied der jüdischen Partisanen „ Sog nit kejnmol, as du gejsst dem leztn Weg“ und „Bella Ciao“ und die ganze Kirche singt mit.

Es sind unvergessene Momente, Momente großer Bewegung und großen Glücks darüber, diese Frau erleben zu dürfen.

Esther Bejarano lebt nicht mehr, Ihr Vermächtnis aber lebt: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.  Für eine Welt des Friedens und der Völkerverständigung.

Danke, Esther!