Nie wieder! Damit Vergangenheit nicht Zukunft wird

Veranstaltung zur Machtübergabe an Hitler 1933

3. Februar 2023, 19:00 Uhr. Theater Freudenhaus im Grend, Westfalenstr. 33, 45276 Essen

Eine Veranstaltung von Steele bleibt bunt, in Kooperation mit Theater Freudenhaus, Steeler Archiv, VVN-BdA

  • Dr. Klaus Wisotzky, Stadtarchivar a.D.: Die Machtergreifung 1933 in Essen
  • Stolpersteine in Essen-Steele: Präsentation von Ingrid Niemann und Ludger Hülskämper-Niemann
  • Mensch Steele: Ausschnitte aus der aktuellen Produktion des Theater Freudenhaus
  • Diskussion: Welche Lehren ziehen wir aus der Geschichte?

Eintritt frei!

Bunter Neujahrsempfang

Wir, das Bündnis Steele bleibt bunt“ wollen gemeinsam auf das Jahr 2022 zurückblicken, auf das Fest auf den Ruhrwiesen am Tag der Offenen Gesellschaft, auf die Verleihung des Nachbarschaftspreises 2022 in der Kategorie Vielfalt an das Bündnis und auf die Verleihung des Preises für Demokratie und Vielfalt der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Preise machen uns Mut. So schmieden wir auch Pläne für das Jahr 2023 zur Gestaltung eines lebendigen und solidarischen Zusammenlebens vieler Nationen, Kulturen und Religionen, gegen Rassismus und rechte Gesinnung in unserem Stadtteil und in der Stadt.

Programm:

  • Begrüßung durch den Sprecherrat „Steele bleibt bunt“: Ewald Meyer, Claudio Gnypeg, Irene Wollenberg
  • Filme vom Tag der offenen Gesellschaft und von der Verleihung zum  Deutschen Nachbarschaftspreis aus dem vergangenen Jahr
  • Offene Begegnung und Talk, Imbiss und Getränke

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldungen bis zum 5.2.2023 an <info@steelebunt.de> unter Angabe der teilnehmenden Personenzahl.

Sonntag, 12.2.2023 um 12 Uhr
Kulturzentrum Grend, KneipeBar,

Westfalenstr. 311 in 45276 Essen
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Aktiv für Demokratie und Toleranz

Wir haben noch einen Preis gewonnen:

Unser „Tag der offenen Gesellschaft“ in Steele wurde im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2022“ als vorbildlich eingestuft und mit einem Preis von 6000,- € ausgezeichnet. Die Jury des „Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt“ begründet ihre Entscheidung so:

Das Projekt „Tag der offenen Gesellschaft“ des Bündnisses „Mut machen – Steele bleibt bunt“ aus Essen-Steele wurde im Zuge des Aufkommens der sogenannten Steeler Jungs ins Leben gerufen. Die rechtsorientierte und gewaltbereite Mischszene aus überwiegend männlichen Hooligans, Kampfsportlern und Neonazis unternimmt seit einigen Jahren „Spaziergänge“ in Steele und übt Gewaltangriffe aus. Da Steele in der medialen Öffentlichkeit durch die Aufmärsche der Steeler Jungs oft als ein Ort des aufkeimenden Rechtsextremismus wahrgenommen wird, wollte das Bündnis das andere Bild von Essen-Steele zeigen und gemeinsam mit Akteurinnen vor Ort ein sichtbares Zeichen für den demokratischen Zusammenhalt und Frieden setzen. So beteiligten sich am 18. Juni 2022 schließlich mehr als 30 Gruppen am „Tag der offenen Gesellschaft“. Mehr als 3.000 Besucherinnen wurden beim Stadtfest auf den Ruhrwiesen gezählt. Zielgruppen waren insbesondere migrantischen Bevölkerungsschichten sowie sämtliche Gruppen, Initiativen, Vereine, Verbände, Schulen sowie die lokale Politik im Stadtteil Steele und in Essen. Durch die positive Resonanz auf das Stadtfest gelang es dem Bündnis, seine Ziele und Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und auch diejenigen zu erreichen, die bisher wenig oder kaum Berührung mit dem Bündnis und seinen Zielen hatten. Ermöglicht wurde die Umsetzung des Projekts durch rund 50 ehrenamtliche Personen.

Wir danken dem Bündnis für Demokratie und Toleranz für diesen Preis! Und natürlich danken wir besonders den Beteiligten des Runden Tisches Steele, mit denen wir den Tag der offenen Gesellschaft gestalten konnten!